Preisträger:innen 2026

Das sind die KRACH+GETÖSE-Preisträger:innen 2026. 

Hier geht es zu den Preisträger:innen der vergangenen Jahre

CHINYERE

CHINYERE ist auditives Multitalent im Forschungsorbit Space und Sound. Als Sounddesigner, Producer und DJ navigiert er zwischen Spatial Audio und experimenteller Clubmusik, zwischen gqom, sghubu und uthayela, zwischen felsigen Texturen und krachenden Basslines. Mit seinen eigens entwickelten Instrumenten, vom gehackten Furby bis zur selbstgelöteten Noise Box, kartografiert er unberührte Soundscapes wie Gott. Durch eine spielerisch-leichte Forschungshaltung entdeckt er dabei unbekannte Wege zwischen rohen Materialitäten und tanzbaren Strukturen – und zeigt uns Orte, an denen noch kein Ohr gewesen ist wie Prince. Dabei wird jeder bespielte Raum zum Labor: Slot-Keller, Kachelraum, Kampnagel, Stubnitz, Uebel & Gefährlich. Wir präsentieren das Zentrum für Luft- und Raumfahrt der Hamburger Musikszene: CHINYERE!

CHINYERE

LOMA REQS

Kurdish Acid, you could say! LOMA REQS ist geomusikalische Reibungsfläche zwischen Erleben und Erinnerung, Protest und Exzess. In ihrem kompromisslosen Klangkosmos kollidieren kurdische Poesie, elektronische Musik, Rap und mikrotonale Melodien radikal futuristisch geerdet. Das extendet Duo LOMA REQS serviert wunderbare Frequenzen, die musikalische und politische Koordinaten neu vermessen. Hêja Netirks eindringliche, tief von kurdischer Tradition imprägnierte Stimme trifft auf Rico Dantas fein kuratierte druckvolle Beats und Synthesizer. Und wenn es live etwas mehr sein darf klingt die verzerrte Saz von Said’ê Tembûrvan und das treibende Schlagzeug von El Profesoro Eray Çaylı – nach süßem Widerstand zwischen Wucht und maximalem Sog. Völlig zurecht ausgezeichnet: Congrats, LOMA REQS!

LOMA REQS

NVCHT

Wut, Hoffnung, Streit, Blockpop? NVCHT macht keine Musik für einfache Antworten. Als professionelle Grenzverwischerin arbeitet die Hamburger Künstlerin zwischen Rap und Pop, Härte und Verletzlichkeit, Sehnsucht und Widerstand. Ihre Songs entstehen aus Bildern, Erinnerungen und den Reibungsflächen von Großstadt, Generationsbrüchen und gesellschaftlichen Gegensätzen – ohne sich dabei je in Klischees zu verzetteln. Mit der EP ANTIAGGRESSIVA widmet sie sich der Wut künstlerisch. Nicht als Endstation der Eskalation, sondern als Sprungfeder, die verstanden, ausgehalten und bewegt werden will. NVCHT macht Musik für alles, was gleichzeitig ist: direkt, eindringlich und voller Spannungen. Sie zeigt, dass Ambivalenz keine Schwäche ist – sondern Stärke! Willkommen bei KRACH+GETÖSE, NVCHT!

NVCHT

CHINYERE

CHINYERE ist auditives Multitalent im Forschungsorbit Space und Sound. Als Sounddesigner, Producer und DJ navigiert er zwischen Spatial Audio und experimenteller Clubmusik, zwischen gqom, sghubu und uthayela, zwischen felsigen Texturen und krachenden Basslines. Mit seinen eigens entwickelten Instrumenten, vom gehackten Furby bis zur selbstgelöteten Noise Box, kartografiert er unberührte Soundscapes wie Gott. Durch eine spielerisch-leichte Forschungshaltung entdeckt er dabei unbekannte Wege zwischen rohen Materialitäten und tanzbaren Strukturen – und zeigt uns Orte, an denen noch kein Ohr gewesen ist wie Prince. Dabei wird jeder bespielte Raum zum Labor: Slot-Keller, Kachelraum, Kampnagel, Stubnitz, Uebel & Gefährlich. Wir präsentieren das Zentrum für Luft- und Raumfahrt der Hamburger Musikszene: CHINYERE!

CHINYERE

LOMA REQS

Kurdish Acid, you could say! LOMA REQS ist geomusikalische Reibungsfläche zwischen Erleben und Erinnerung, Protest und Exzess. In ihrem kompromisslosen Klangkosmos kollidieren kurdische Poesie, elektronische Musik, Rap und mikrotonale Melodien radikal futuristisch geerdet. Das extendet Duo LOMA REQS serviert wunderbare Frequenzen, die musikalische und politische Koordinaten neu vermessen. Hêja Netirks eindringliche, tief von kurdischer Tradition imprägnierte Stimme trifft auf Rico Dantas fein kuratierte druckvolle Beats und Synthesizer. Und wenn es live etwas mehr sein darf klingt die verzerrte Saz von Said’ê Tembûrvan und das treibende Schlagzeug von El Profesoro Eray Çaylı – nach süßem Widerstand zwischen Wucht und maximalem Sog. Völlig zurecht ausgezeichnet: Congrats, LOMA REQS!

LOMA REQS

NVCHT

Wut, Hoffnung, Streit, Blockpop? NVCHT macht keine Musik für einfache Antworten. Als professionelle Grenzverwischerin arbeitet die Hamburger Künstlerin zwischen Rap und Pop, Härte und Verletzlichkeit, Sehnsucht und Widerstand. Ihre Songs entstehen aus Bildern, Erinnerungen und den Reibungsflächen von Großstadt, Generationsbrüchen und gesellschaftlichen Gegensätzen – ohne sich dabei je in Klischees zu verzetteln. Mit der EP ANTIAGGRESSIVA widmet sie sich der Wut künstlerisch. Nicht als Endstation der Eskalation, sondern als Sprungfeder, die verstanden, ausgehalten und bewegt werden will. NVCHT macht Musik für alles, was gleichzeitig ist: direkt, eindringlich und voller Spannungen. Sie zeigt, dass Ambivalenz keine Schwäche ist – sondern Stärke! Willkommen bei KRACH+GETÖSE, NVCHT!

NVCHT

schluma

Die besten Dinge geschehen, wenn wir uns falsch verstehen. Manche Bands gründen sich mit Plan, schluma eher so: plötzlich da. Beinahe die ganze Hamburger Bande lernt sich auf dem gemeinsamen Hochschulflur kennen und flopst von dort mehr oder weniger beiläufig ins Tonstudio. Aus einer überragend funktionierenden Mischung aus Vernebelung, Zufall und freundlicher Prokrastination entsteht Musik irgendwo zwischen frühen Tocotronic, Pavement, Lemonheads, Beach House und Anda Morts: schrammelig, traurig, klug, manchmal latent neben der Spur und dabei erstaunlich präzise. schluma? Irgendwo zwischen Schlummern und Schlingern, Mensa und Melancholie, Wandgesprächen und Wirklichkeit. Wir so: schwerstens starstruck und komplett überzeugt. Happy schluma!

schluma

SHITSHOW

SHITSHOW rauschen rein – laut, schnell und mit Schmackes. Vier Hamburger:innen mit Kaugummi unter der Sohle, Wut im Bauch und ungefähr null Interesse an gepflegter Zurückhaltung – ein exzellent orchestriertes Chaos aus Punkrock, Hardcore und Rock’n’Roll. Dazu Surfrock-Schatten der 60er und Hooks, die sich festbeißen wie kalter Wind am Elbstrand. Die jüngste 7“ -+#?!$  verwandelt Frust in unwiderstehlich tobende Tiraden und zwar als Musik für verschwitzte Clubs, klebrige Tresen und Menschen, die beim Tanzen immer zwei Füße in der Luft haben. Wer hier stehen bleibt, steht nicht lang. Vorhang auf, Ohropax raus: SHITSHOW läuft!

SHITSHOW

schluma

Die besten Dinge geschehen, wenn wir uns falsch verstehen. Manche Bands gründen sich mit Plan, schluma eher so: plötzlich da. Beinahe die ganze Hamburger Bande lernt sich auf dem gemeinsamen Hochschulflur kennen und flopst von dort mehr oder weniger beiläufig ins Tonstudio. Aus einer überragend funktionierenden Mischung aus Vernebelung, Zufall und freundlicher Prokrastination entsteht Musik irgendwo zwischen frühen Tocotronic, Pavement, Lemonheads, Beach House und Anda Morts: schrammelig, traurig, klug, manchmal latent neben der Spur und dabei erstaunlich präzise. schluma? Irgendwo zwischen Schlummern und Schlingern, Mensa und Melancholie, Wandgesprächen und Wirklichkeit. Wir so: schwerstens starstruck und komplett überzeugt. Happy schluma!

schluma

SHITSHOW

SHITSHOW rauschen rein – laut, schnell und mit Schmackes. Vier Hamburger:innen mit Kaugummi unter der Sohle, Wut im Bauch und ungefähr null Interesse an gepflegter Zurückhaltung – ein exzellent orchestriertes Chaos aus Punkrock, Hardcore und Rock’n’Roll. Dazu Surfrock-Schatten der 60er und Hooks, die sich festbeißen wie kalter Wind am Elbstrand. Die jüngste 7“ -+#?!$  verwandelt Frust in unwiderstehlich tobende Tiraden und zwar als Musik für verschwitzte Clubs, klebrige Tresen und Menschen, die beim Tanzen immer zwei Füße in der Luft haben. Wer hier stehen bleibt, steht nicht lang. Vorhang auf, Ohropax raus: SHITSHOW läuft!

SHITSHOW